Nutzen

Nutzen

Die umgesetzten Forschungsergebnisse können FTS-Lösungen flexibler machen und ihre Robustheit steigern. FTS-Ausrüster können dadurch ihre Produkte besser einsetzen. Laut Aussagen der Projektpartner sind die Forschungsergebnisse nicht nur theoretisch sehr interessant, sondern können zum Teil sofort in die aktuellen FTS-Steuerungen integriert werden.

Das Vorhaben trägt allgemein zur Dezentralisierung von Steuerungen in der Intralogistik bei. Dezentrale Systeme bieten eine erhöhte Ausfallsicherheit, eine bessere Skalierbarkeit und mehr Flexibilität. Die sich aus einer reaktiven und dezentralen Planung und Fahrzeugsteuerung ergebende Flexibilisierung hat einen großen Vorteil für Unternehmen, die FTS einsetzen: Der Konfigurationsaufwand von Änderungen im Materialfluss und komplexeren Aufwand verringert sich dadurch ebenso wie die Anzahl der Staus.

Bei den Herstellern bzw. den Ausrüstern von FTS zeichnet sich ein Trend zu autonom agierenden Fahrzeugen ab. FTS-Lösungen mit Fahrzeugen, die selbstständig auf Werksgeländen navigieren und sich jenseits abgesperrter Produktionsbereiche bewegen, benötigen dezentrale Entscheidungsmechanismen. Denn eine ständige Überwachung wäre mit hohen Infrastrukturkosten verbunden. Gerade die autonomen FTS-Lösungen, die ohne feste Spurführung und permanente Überwachung und Steuerung auskommen, sind mit weniger hohen Planungs- und Investitionskosten in die Infrastruktur verbunden.

Dadurch werden FTS zunehmend auch für kleine und mittlere Unternehmen interessant. Ein Wettbewerbsvorteil für KMU: Eine FTF-Flotte kann schrittweise aufgebaut werden, ohne das Gesamtsystem neu zu planen oder einem aufwändigen Anpassungsprozess zu unterziehen. Dieser Vorteil der Skalierbarkeit ergibt sich daraus, dass die FTF dezentral und abhängig von der aktuellen Auftragssituation Entscheidungen treffen, die von der Größe und Konfiguration des Gesamtsystems unabhängig sind. Insgesamt trägt dies zu einer wirtschaftlicheren Einsetzbarkeit bei.